Die Operation "Stinktier" im Überblick

Oder: Wie die deutschen Zementkartelle funktionieren

Das Kartelle in der Baustoffindustrie (Zement, Beton) sozusagen chronisch sind, lässt sich aus der Kleinen Chronologie der Zementkartelle zu diesen Vorgängen entnehmen. Und zwar seit jeher. Warum das so ist (aber natürlich nicht sein müsste), erklären wir unter Zement: ein Branchenbild. Und so war es eben auch um die Jahrtausendwende: alles lief wie gehabt - überhöhte Preise durch stille Absprachen. Bis alles aufflog - durch einen Aussteiger, der bisher Mitglied im Kartellverband war: das Unternehmen Readymix. Das Bundeskartellamt gab dann eine übliche Pressemeldung dazu heraus.

Frank SEIDLITZ, Redakteur bei der Tageszeitung DIE WELT, machte mehr daraus: eine ganze Serie mit enthüllenden Berichten zu dem wirklichen Hintergrund der letzten Großrazzia durch das Bundeskartellamt: Die Serie  („Verkaufsverhandlungen“ über die Fa. Readymix) beginnt am 1. Oktober 2003 und endet bereits nach 3 Wochen am 24. 10.2003: Da war der geplante Verkauf, sprich die beabsichtigte Zerschlagung des unliebsamen Konkurrenzunternehmens Readymix durch die Veröffentlichungen in der WELT bereits geplatzt.

Wir dokumentieren hier auch die zuvor erschienenen Berichte des Autors Frank SEIDLITZ, die im Jahre 2002 beginnen. Er hat dafür 2005 von der Stiftung "Freiheit der Presse" einen "Wächterpreis der Tagespresse" zugesprochen bekommen. 

Lesen Sie zu den einzelnen Berichten aus der Welt unbedingt auch das "Making-of" des Journalisten: So liefen die Recherchen

Wenn Sie diese Geschichte direkt verlinken oder aufrufen wollen, können Sie das unter www.ansTageslicht.de/Zementkartell oder auch www.ansTageslicht.de/Stinktier tun.

 

 

Auszeichnungen:

"Wächterpreis der Tagespresse" 2005

Die Menschen hinter dieser Geschichte:

Berichterstattung in den Medien:

Die Berichte der Welt